Die beste Marke bist du

Zuletzt aktualisiert:

Dich selbst zur Marke zu machen ist ungleich einfacher, als eine künstliche Marke zu schaffen. Im Englischen spricht man hier vom “Branding”, das nichts anderes ist, als das, wie du von Dritten wahrgenommen wirst, deine Außenwirkung. Dein persönliches Branding ist allerdings schwerer zu wandeln. Eine künstliche Marke könntest du einfach umwandeln, ihr einen neuen Namen geben oder sie komplett ersetzen und gut ist es. Mit dir als Person wird dies etwas komplizierter, denn du bleibst du, egal was du anstellst. Genau darin liegt der Vorteil, wenn du dich selbst zur Marke machst.

Beispiel – Teil 1

Um es einfach zu machen nehme ich meine Person. Ich habe selbstverständlich mein Branding, das sich über die Jahre entwickelt und geformt hat. Auf Menschen die mich länger kennen, wirke ich vielleicht anders als auf dich. Das liegt in der Natur der Sache, denn dir fehlen fundamentale Informationen über mich. Keine Angst, die werde ich hier und da in die Beiträge einpflegen, so dass du mich mit jedem Beitrag ein Stückchen besser kennenlernen wirst. Durch die neu gewonnen Informationen über mich wirst du mich immer etwas anders wahrnehmen. Dein Bild, dass du von mir hast wird sich also verändern. Beim dem Begriff Bild fällt mir, nicht die weißen Buchstaben auf rotem Grund, sondern mein Foto auf der Über Mich Seite ein, wo du bereits erste Infos über mich findest. Auf dem Bild sehe ich ganz normal aus, doch ob ich das wirklich bin lässt sich daraus nicht schlussfolgern, du nimmst es an. Die Lösung lasse ich erstmal offen, sorry.

Personal Branding

Eine persönliche Außenwirkung besitzt jeder von uns. Diese ist, wie in dem Beispiel, auf natürliche Art und Weise entstanden. In der Folge muss es also darum gehen, dass dich aus der Masse abhebst, sonst findet dich keiner. Das Problem ist, dass es vielleicht gar nicht zu dir passt, du den Mainstream lebst und verkörperst. Mainstream ist für mich langweilig, ich ecke gern mal an, in dem ich meine Meinung sage und nicht den Mund halte. Auch können mir Menschen, die mir im Weg stehen, den Buckel runterrutschen. Die gute Nachricht für dich ist, dass Mainstream erlernt wurde und man diesen wieder abschütteln kann. So ging es mir.

Beispiel – Teil 2

Ich komme aus einer gut situierten Familie, Vater Beamter und Mutter einfach nur Mutter. Meine Schwester hat ebenfalls den Beamtenweg eingeschlagen und ich, ich wurde in der Schule in ein Zwangskorsett gepresst, davor konnte ich mich ausleben wie ich Lust hatte. In der Schule wurde es mir vorgelebt. Meine Lehrer kannten nur einen Weg und mein Weg die Aufgaben zu lösen wurde nicht angenommen, obwohl das Ergebnis identisch war. Auch erklärte ich Mitschülern einige Themen für Klausuren und was folgte war nicht mehr nice. Ich saß in den Klausuren vor demjenigen, dem ich das Thema für die Klausur erklärt hatte und es kam wie es kommen musste, wir hatten weitgehend identische Arbeiten geschrieben. Da ich so beliebt bei meinen Lehren war, kassierte ich wegen Abschreibens die Sechs. Alle Diskussionen halfen nicht, ich war halt unten durch und hatte keine Chance. So kam es, dass ich die Schule ohne Abitur verlassen habe. Ich habe allein nach der Schule Jahre gebraucht, um wieder zu mir zu finden, da ich niemanden hatte, der mir den Weg gezeigt hat. Ich habe also eine klassische Ausbildung gemacht, gefolgt von Zivildienst und der nächsten Ausbildung. Parallel holte ich mein Fachabitur nach, weil ich wissen wollte ob ich es noch kann. Das Ergebnis war mit 1.9 ohne zu lernen gar nicht so schlecht.

Personal Branding formen

Jetzt kennst du mich schon etwas besser, was eigentlich fies ist, denn ich kenn dich noch gar nicht, aber gut. Ich habe mein Leben über die Jahre verändert, was zeigt, dass du das auch kannst. Mit etwas professioneller Hilfe geht es schneller, als ich das durchmachen durfte.
Was nicht möglich ist, ist eine 180 Grad Wendung in kurzer Zeit, denn das bist dann nicht du und das fällt auf. Du bist nicht mehr authentisch. Also schön slow, denn so ändert sich deine Außenwirkung auf andere schleichend und es wird nicht hinterfragt. Natürlich kann man gewisse Züge deiner neuen Brand vom Start weg planen, so dass am Ende das gewünschte Branding erreicht ist.
Wichtig ist, ich kann es nicht oft genug sagen, das du authentisch bleibst. Play the long game and not the short one. Lass dir Zeit und plane langfristig, nie kurzfristig. Schließlich geht es um dich persönlich und du weilst vermutlich noch einige Jahre auf diesem Planeten.

Beispiel – Teil 3

Niemand hat sein Branding auf Lebenszeit, es sei denn er ist Mainstream. So werde ich mich mit meiner persönlichen Brand in den kommenden Jahren kontinuierlich weiterentwickeln.
Die Schule und Ausbildung waren nicht umsonst, sie haben mir gezeigt, dass du durchs Raster fällst, wenn du anders bist. Unser System ist nur für Menschen geschaffen, die sich stumm anpassen können oder einfach nur geleitet werden möchten. Mein hoher IQ gepaart mit meinem ebenfalls hohem EQ machte mich unbequem in den Augen der Lehrer. Also der Spruch “EQ eats IQ for breakfast” stellt mich immer wieder vor eine Herausforderung. Erst über die Jahre habe ich gelernt, damit klarzukommen und mich selbst zu finden. Doch niemand kann aus seiner Haut und so habe ich hier und da noch alte Muster, die ich mit mir herumschleppe. Daran arbeite ich noch, denn sie stören mich ungemein und sie passen nicht zu mir. Das mache ich in aller Ruhe im Laufe der kommenden Jahre.
So genug der Selbsttherapie, weiter geht es.

Die personal Brand verkauft am besten

Egal welche Produkte oder Leistungen du verkaufen willst, mit deiner persönlichen Brand verkaufst du am besten, da du authentisch bist und so gemäß dem Gesetz der Resonanz deine Schäfchen automatisch anziehst, die wegen dir kaufen und nicht weil dein Produkt so ultimativ cool ist. Wir leben in einer Zeit der sozialen Medien, wo mehr Schein als Sein existiert. Die hohlen Substanzen verschwinden über die Jahre und es kommen neue. Diejenigen mit Substanz und Authentizität werden überleben, auch wenn der Mainstream anderer Meinung ist, deshalb ist es halt Mainstream.
Um maximale Aufmerksamkeit zu erregen kannst du über die Jahre zu dem werden der du immer sein wolltest, zwar nicht zu 100% aber nah dran. Unser Gehirn ist in der Lage neue Verknüpfungen zu schaffen und sich anzupassen. Das Problem, unser Gehirn speichert alles, wirklich alles gnadenlos ab und vergisst es nicht. Die meisten Menschen wissen nur nicht wie sie an die Informationen herankommen. Aber das ist ein anderes Thema.
Vergiss nie wo du herkommst, du kannst es im Nachgang ohnehin nicht mehr ändern. Hör auf zu jammern und überleg dir wo du hin willst. Arbeite an deiner Zukunft. Hilfe gebe ich dir hier gern in Form des Workbooks, welches ich zusammen mit meiner Frau erstellt habe.

Fazit

Kein Branding, keine Marke verkauft so gut wie der Nasenfaktor. Dein persönliches Branding ist maßgeblich für deinen Erfolg verantwortlich. Ein unterdrücktes Branding, vor allem von kreativen Menschen, lässt einen nur selten ein “Happy Life” leben. Egal wo du herkommst, es nur wichtig, wo du hinwillst. Es ist nie zu spät die Weichen in die richtige Stellung zu stellen und seinen eigenen Weg zu gehen.